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KonverterPro-Redaktion
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DATEV-Daten als CSV exportieren und flexibel zuordnen

Sie möchten DATEV-Daten in Drittsoftware wie ERP-, CRM- oder BI-Systemen nutzen? Mit einem präzisen CSV-Export und flexiblem Feldmapping stellen Sie sicher, dass die Daten korrekt übertragen werden. Unsere Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie den Prozess effizient gestalten.

Der DATEV-Export erfolgt standardmäßig im DATEV-Format. Um die Daten für Drittsoftware nutzbar zu machen, ist ein CSV-Export erforderlich. In DATEV Unternehmen online oder Kanzlei-Rechnungswesen können Sie die Exportdaten individuell anpassen, indem Sie ein benutzerdefiniertes Feldmapping vornehmen. Dabei definieren Sie, welche Felder (z. B. Buchungstext, Konto, Betrag) in welcher Reihenfolge in der CSV-Datei erscheinen. Achten Sie darauf, dass die Zielsoftware die verwendete Kodierung (z. B. UTF-8) unterstützt, um fehlerhafte Darstellungen zu vermeiden.

DATEV-Format und CSV für Drittsoftware

Das DATEV-Format ist selbst eine Textdatei mit Semikolon als Trennzeichen und einer Kopfzeile mit Metadaten. Viele Zielsysteme erwarten dagegen eine schlichte CSV ohne Kopfzeile, mit eigenen Spaltennamen und Steuercodes. Deshalb ordnen Sie die Spalten der DATEV-Datei den Feldern der Zielsoftware zu und testen den Import zunächst mit einem kleinen Zeitraum.

Felder, Kodierung und Trennzeichen

  • Typische Felder: Buchungsdatum, Belegdatum, Konto, Gegenkonto, Betrag, Soll/Haben, Buchungstext und Steuerkennzeichen
  • Kodierung: DATEV-Dateien sind häufig ANSI (Windows-1252) kodiert, viele Zielsysteme erwarten UTF-8
  • Trennzeichen und Zahlenformat: Semikolon und Dezimalkomma sind im DATEV-Umfeld üblich; stellen Sie beides auf die Vorgaben des Zielsystems ein
  • Filter: Exportieren Sie nur die Buchungen, die das Zielsystem tatsächlich braucht

Häufige Fragen

Wie starte ich den CSV-Export in DATEV?+

Öffnen Sie den entsprechenden Mandanten in DATEV Kanzlei-Rechnungswesen. Navigieren Sie zu 'Datei > Export > Buchungsdaten'. Wählen Sie 'CSV-Export' und definieren Sie die gewünschten Felder im Feldmapping.

Was ist Feldmapping und warum ist es wichtig?+

Feldmapping legt fest, welche Datenfelder aus DATEV in welcher Reihenfolge in der CSV-Datei erscheinen. Es ist essenziell, um sicherzustellen, dass die Daten korrekt von der Drittsoftware interpretiert werden können.

Welche Kodierung sollte die CSV-Datei haben?+

Die meisten Drittsoftware-Lösungen verlangen UTF-8-Kodierung. Prüfen Sie in den Exporteinstellungen, ob die Kodierung angepasst werden kann, um Probleme mit Sonderzeichen zu vermeiden.

Kann ich vordefinierte Exportvorlagen nutzen?+

Ja, DATEV erlaubt die Speicherung von Exportvorlagen. Dies spart Zeit, wenn Sie regelmäßig die gleichen Datenexporte durchführen möchten.

Welche Datenfelder sind für Drittsoftware besonders relevant?+

Das hängt von der Zielsoftware ab. Häufig werden Felder wie Buchungsdatum, Konto, Gegenkonto, Betrag, Buchungstext und Steuerinformationen benötigt. Klären Sie die Anforderungen vorab mit Ihrem Software-Anbieter.

Wie gehe ich mit unterschiedlichen Steuerkennzeichen um?+

DATEV und Drittsoftware verwenden oft verschiedene Steuercodes. Legen Sie eine Zuordnungstabelle an, die jedes DATEV-Steuerkennzeichen dem Code des Zielsystems zuweist, und prüfen Sie sie mit einigen Testbuchungen.

Kann ich den Export automatisieren?+

Ja, zum Beispiel über DATEV-Schnittstellen wie DATEVconnect oder über ETL-Werkzeuge und Skripte, die die Datei regelmäßig umwandeln. Für einzelne Exporte reicht meist eine gespeicherte Exportvorlage.

Was tun bei Importfehlern in der Drittsoftware?+

Gleichen Sie die CSV-Struktur mit den Importvorgaben ab. Häufige Ursachen sind fehlende Pflichtfelder, falsche Datentypen, ein anderes Trennzeichen oder eine falsche Kodierung.

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