Shopify-Gebühren als §13b-Buchung in DATEV erfassen
Shopify-Gebühren können je nach Vertragspartner und Rechnung als Reverse-Charge-Sachverhalt relevant sein. Für DATEV zählt deshalb nicht nur der Auszahlungsbetrag, sondern die saubere Trennung von Umsatz, Gebühr, Steuerlogik und Belegnachweis.
Prüfen Sie zuerst die Shopify-Rechnung, den leistenden Unternehmer und die ausgewiesene Steuerbehandlung. In DATEV sollte die Gebühr getrennt vom Umsatz als Aufwand erfasst werden; Steuerautomatik, BU-Schlüssel und Konto hängen vom SKR, der DATEV-Einrichtung und der steuerlichen Einordnung ab. Stimmen Sie diese Zuordnung mit der Kanzlei ab und dokumentieren Sie die Regel, damit spätere Shopify-Payouts konsistent verarbeitet werden.
Häufige Fragen
Warum unterliegen Shopify-Gebühren §13b UStG?+
Das kann relevant sein, wenn die Leistung von einem ausländischen Unternehmer erbracht wird und die Rechnung ohne deutsche Umsatzsteuer ausgestellt ist. Entscheidend sind der konkrete Shopify-Vertragspartner, die Rechnung und die steuerliche Einordnung durch die Buchhaltung oder Kanzlei.
Welcher BU-Schlüssel wird in DATEV verwendet?+
Das lässt sich nicht pauschal festlegen. Der passende BU-Schlüssel hängt vom SKR, der DATEV-Steuerautomatik und der Beurteilung des Belegs ab. Wichtig ist, die Regel einmal mit der Kanzlei festzulegen und danach konsistent anzuwenden.
Wie richte ich das Konto für die Steuerautomatik ein?+
Stellen Sie sicher, dass das verwendete Aufwandskonto in DATEV mit der passenden Steuerautomatik verknüpft ist. Die konkrete Konto- und Schlüsselwahl sollte zur Kanzlei-Vorlage oder zum Kontierungsleitfaden passen.
Müssen Shopify-Gebühren in jeder Umsatzsteuervoranmeldung gemeldet werden?+
Wenn die Gebühren als Reverse-Charge-relevante Leistungen behandelt werden, müssen sie in der Umsatzsteuerlogik berücksichtigt werden. Die genaue UStVA-Zuordnung sollte aus der DATEV-Steuerautomatik und der Kanzlei-Einrichtung kommen.
Was passiert, wenn die Buchung falsch ist?+
Falsche Buchungen können zu fehlerhaften Steuererklärungen führen. Dies kann Nachforderungen des Finanzamts oder Strafzahlungen nach sich ziehen. Prüfen Sie daher jede Buchung sorgfältig.
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