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Ratgeber
3. Juni 2026
2 min

Reverse-Charge für Shopify-Gebühren korrekt buchen

Shopify stellt Gebühren häufig netto in Rechnung, da das Reverse-Charge-Verfahren greift. Fehler bei der Buchung können zu Steuerproblemen führen. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie die Transaktionen korrekt im DATEV-Buchungsstapel erfassen.

Beim Reverse-Charge-Verfahren tragen Sie als Leistungsempfänger die Umsatzsteuerschuld. Shopify-Gebühren werden in der Regel ohne deutsche Umsatzsteuer berechnet. Die korrekte Buchung erfordert die Verwendung spezifischer Konten für innergemeinschaftliche Leistungen oder Leistungen aus Drittländern und die manuelle Erfassung der Umsatzsteuer-Voranmeldungsrelevanz im Buchungsstapel. Achten Sie auf die korrekte Zuordnung der Steuerkennzeichen (z. B. '19USt' und '19VSt').

Häufige Fragen

Was ist Reverse-Charge bei Shopify-Gebühren?+

Beim Reverse-Charge-Verfahren wird die Umsatzsteuerschuld auf den Leistungsempfänger übertragen. Shopify weist auf Rechnungen keine Umsatzsteuer aus, sodass Sie die Steuer selbst berechnen und abführen müssen.

Wie buche ich Shopify-Gebühren im DATEV-Buchungsstapel?+

Legen Sie ein Konto für die Aufwendungen an (z. B. 'Fremdleistungen' oder ein entsprechendes Aufwandskonto). Erfassen Sie die Netto-Beträge und verwenden Sie Steuerkennzeichen für Reverse-Charge, z. B. '19USt' und '19VSt'.

Welche Steuerkennzeichen sind für Reverse-Charge relevant?+

Die genauen Steuerkennzeichen hängen von Ihrer DATEV-Konfiguration ab. Typischerweise benötigen Sie ein Kennzeichen für die Umsatzsteuer (z. B. '19USt') und eines für den Vorsteuerabzug (z. B. '19VSt').

Wie erkenne ich, ob die Shopify-Gebühren Reverse-Charge unterliegen?+

Prüfen Sie die Rechnung von Shopify. Wenn keine deutsche Umsatzsteuer ausgewiesen ist und ein Hinweis auf Reverse-Charge enthalten ist, greift das Verfahren. Dies ist oft der Fall, da Shopify nicht in Deutschland ansässig ist.

Muss ich für Shopify-Gebühren eine ZM-Meldung abgeben?+

Nein, eine Zusammenfassende Meldung (ZM) ist nur bei innergemeinschaftlichen Leistungen innerhalb der EU erforderlich. Shopify sitzt meist in Drittstaaten wie Kanada, sodass keine ZM notwendig ist.

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